Sommernachtsträume am CFG: Gleich geht es los…

Viele Schauspieler, Techniker, Tänzer und Musiker bereiten sich auf die Vorführung des Sommernachtstraumes vor.

Im Carl-Fuhlrott-Gymnasium herrscht eine schöne Atmosphäre, alle warten gespannt darauf, dass es losgeht. Viele Menschen warten schon vor den Türen des CFG’s darauf, dass sie hereingelassen werden. Es ist jedoch erst 18:30 Uhr und eine Viertelstunde später füllt sich das Pauszentrum mit mehr und mehr Menschen. Jeder ist jetzt gespannt und mancher sogar aufgeregt.

Man hört viele Menschen, die miteinander reden und Musiker, die noch einmal ein paar Stellen des Stückes anspielen.

Es werden immer mehr Menschen, die sich auf den blauen Bänken des PZ’s niederlassen und gespannt den Musikern beim Stimmen ihrer Instrumente zuhören.

Oberhalb der blauen Bänke sitzen die Techniker der cfg event technik, alle in schwarz gekleidet, damit sie als Team erkennbar sind. Außerdem sieht man eine Gruppe der Q1er Schüler, die Getränke und Snacks aufbauen und die letzten Vorbereitungen für das Catering des Abends treffen.

Zwischendurch sieht man Herrn Redetzky, der gerade mit dem Aufbau seiner Kameras beschäftigt ist. Er sorgt auch heute dafür, dass Fotos gemacht werden.

Was geht denn hinter der Bühne vor? Dort befinden sich jetzt die meisten Darsteller hinter den schwarzen Vorhängen im Backstage-Bereich. Alle können dort auf übergroßen Bildschirmen mitverfolgen, was vorn auf der Bühne passiert.

Noch einmal checkt das Team der cfg event technik, ob alles funktioniert: Licht, Kameras, Videotechnik und Audioübertragung.

Auf der Bibi-Brücke kann man den Chor erkennen, hier tragen alle ein weißes Oberteil.

Mittlerweile ist das Pausenzentrum voll besetzt man sieht Familien, Lehrer, ehemalige Lehrer, Schüler, Musiker, Sänger und Helfer.

Nun stellen sich auch die Kameraleute an ihre Position. Sie sorgen heute dafür, dass eine Live-Übertragung auf einer Leinwand im PZ stattfindet, damit alle sehen können, was im Herzen des PZ’s abläuft. Diese Personen sind mit Headsets ausgestattet, damit sie alle Anweisungen von der technischen Regie des Abends mitbekommen.

Nun geht es los, das Publikum wird leise und die Musiker treten herein. Sie werden mit lautem Applaus begrüßt. Natürlich kommt auch der Dirigent, der ebenfalls mit lautem Applaus begrüßt wird. Streicher, Holzbläser, Blechbläser und andere Instrumente spielen sich ein und stimmen ihre Instrumente.

In den Gesichtern der Zuhörer erkennt man die Spannung dieses Augenblicks kurz vor dem Beginn der Aufführung wieder.

 

Die Musik erklingt, die Schauspieler und Darsteller treten auf die Bühne. Es sind Bäume, teilweise aus selbstentworfenen, selbstgebauten Kostümen oder Körper, die sich in grünen Tanzsäcken befinden. Diese Bäume verkörpern den Märchenwald. Und schon treffen die zwei Tänzerinnen ein, die durch den Märchenwald tanzen und uns Zuschauern eine Geschichte verdeutlichen. Die Bäume haben sich ebenfalls eine Choreografie überlegt, die sie ausführen. So wirkt der Märchenwald lebhaft.

In der Aufführung werden die Zuschauer durch die Geschichte des Sommernachtstraum’s begleitet, denn wir haben zwei Sprecher, die das Geschehen auf der Bühne erklären und kommentieren. Die Beiden tragen Kostüme, die der damaligen Zeit entsprechen. 

 

Als nächstes laufen die Schüler*innen mit ihren Handpuppen durch das PZ. Diese werden durch einen Esel angeführt. Die Kinder laufen dabei mit ihren selbstgebastelten Handpuppen einmal komplett durch das PZ, so dass alle Zuschauer die Handpuppen sehen können.

Samuel und Louis, die beiden Sprecher, stellen uns die Darsteller vor. Sie erklären uns die Geschichte, die jetzt gerade vor unseren Augen abläuft und schon beginnt der Elfenmarsch.

Nach einer weiteren Einheit der Geschichte kommt nun auch der Chor ins Spiel.

Dieser hat sich in der Zwischenzeit vor der Bibi angeordnet. Man kann jede Person gut erkennen. In der ersten Reihe stehen zwei Solistinnen. Sie alle gemeinsam verzaubern uns mit ihren wunderschönen Stimmen.

Die Geschichte des Sommernachtstraumes geht weiter und schon stehen im PZ Tänzerinnen aus der Q1, die uns mit in ihren Bann nehmen. Sie zeigen uns eine elegante Choreografie, mit der sie uns ihr großes Talent unter Beweis stellen

Das Licht variiert hierbei, so dass der Fokus immer auf den Personen im PZ liegt.

Als nächstes tritt ein Esel auf, der uns ein schiefes Lied trillert, so dass viele Zuschauer lachen müssen.

Die Musiker sind perfekt auf die Darsteller abgestimmt, so dass sich aus dem tänzerischen und musikalischen ein großes Gesamtbild entpuppt, was eine großartige Wirkung auf uns Zuschauer hat.

Bald treten die Tanzssäcke, gespielt von Lehrern, erneut auf. Sie stellen im Notturno den Nachthimmel und die Sterne. Die Musik hat eine berührende Wirkung, vor allem in Kombination mit der spannenden Choreografie der gelben und blauen Tanzsäcke.

Nachdem die Tanzsäcke die Bühne verlassen haben, wird die Geschichte des Sommernachtstraumes weiter verkörpert. Eine

Klasse 5 mit weissen Schleiern und schwarzen Zylindern tritt auf. Die Schüler*innen tanzen eine wunderschöne Choreografie. Blüten werden gestreut und man hört währenddessen den berühmten Hochzeitsmarsch von Felix Mendlssohn Bartholdy.

Die 5er Schüler*innen nehmen sich Papierbänder und laufen damit durch das Pausenzentrum, aus der Mitte heraus mitten durch das Publikum.

Irgendwann bildern sich zwei Kreise die hin- und hertanzen, danach bilden sich Paare.

Es erzeugt sich eine atemberaubende Atmosphäre.

 

Der nächste Part wird durch einen Englisch LK der Q1 verkörpert: wir sehen die Weitererzählung des Stückes auf der Leinwand, als Video. Hierbei sprechen die Schauspieler natürlich Englisch.

Langsam geht es auf das Ende der Aufführung zu.

Die Erzähler, die uns durch das Geschehen auf der Bühne begleitet haben, verabschieden sich nun.

Der Chor stimmt noch einmal zu einem schönen Lied ein und schon versammeln sich alle Darstellerpaare des Stückes, zusammen mit den Handpuppen und den Tänzern im PZ.

„Gute Nacht“ heißt es noch einmal.

Alle Darsteller, Tänzer, Sänger, Musiker und Mitwirkende werden mit einem kräftigen, lauten und sehr sehr langem Applaus verabschiedet. Das Publikum ist begeistert. Es war ein wunderschöner Abend, den ganz sicher jeder lange in Erinnerung haben wird.

 

Jedem beteiligten Schüler, Lehrer und Musiker wird mit einer Rose gedankt. Alle versammelten sich noch einmal zu einem Schlussbild auf der Bühne. Jetzt erkennt man am Ende auch, wie viele Menschen wirklich mitgeholfen haben, dieses Ereignis auf die Beine zu stellen. Der Schulleter des CFG Herr Mertens bedankt sich noch einmal bei allen, vor allem bei Herrn Berg, den Musikern und dem Dirigenten.

Die Musiker bedanken sich herzlich bei Herrn Berg, denn er hatte gemeinsam mit dem Sinfonieorchester Wuppertal und dem Education Team dieses hervorragenden Klangkörpers die Idee und die Bereitschaft, das alles auf die Beine zu stellen. Es ist bereits das dritte Mal einer solchen Zusammenarbeit zwischen Orchester und Schule:  Das erste Mal 2008 mit „Romeo und Julia“ und der Musik von Sergej Prokofiev, 2011 mit „Die Planeten“ von Gustav Holst und jetzt mit dem „Sommernachtstraum“ und der Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Herrn Berg wird ein Glas Rotwein und ein Ohresessel gebracht, er darf sich jetzt wenige Tage vor seiner Pensionierung im gemütlichen Sesel zurücklehnen und als Dankeschön und Abschied zugleich, stellvertretend für alle Beteiligten die Zugabe als Dankeschön des Sinfonieorchesters anhören: der berühmte Hochzeits marsch erklingt erneut.

Es war insgesamt eine wunderschöne, atemberaubende Aufführung, die wir dank allen Beteiligten erleben durften.

Wir hoffen darauf, dass es weitere Aufführungen geben wird, die uns so sehr mit in ihrem Zauber mit einschließen, wie diese.

Lotta Rhoda

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